Das Alt-Attribut enthält eine Textbeschreibung zu einem Bild. Sie wird vorgelesen, wenn jemand einen Screenreader benutzt, und angezeigt, wenn das Bild nicht lädt. Suchmaschinen nutzen sie, um den Bildinhalt einzuordnen.
Ein guter Alt-Text beschreibt, was zu sehen ist, im Kontext der Seite. Schlecht: „Bild1“. Ebenfalls schlecht, weil überoptimiert: „Hosting Webhosting Server Düsseldorf günstig“. Gut: „Serverschrank im Rechenzentrum Düsseldorf mit blauen Statusleuchten“.
Eine Faustregel für die Länge: ein Satz, maximal etwa 125 Zeichen. Wer den Bildinhalt nicht in einem Satz beschreiben kann, sollte prüfen, ob die Information nicht besser in den Fließtext gehört.
Wichtig ist die Ausnahme: Rein dekorative Bilder, etwa ein Trennstrich oder ein Hintergrundmuster, bekommen ein leeres Alt-Attribut. Damit überspringt der Screenreader sie, statt sinnlose Beschreibungen vorzulesen. Ein fehlendes Attribut ist etwas anderes als ein leeres, denn dann liest die Software oft den Dateinamen vor.
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