Ladezeit ist kein einzelner Wert, sondern eine Kette. Zwischen dem Klick und der fertig nutzbaren Seite liegen Namensauflösung, Serverantwort, Übertragung, Aufbau der Darstellung und das Ausführen von Skripten. Jede Stufe kann bremsen.
Die Größenordnung ist gut belegt: Bei über drei Sekunden Wartezeit steigen die Absprünge deutlich, bei über fünf Sekunden bricht ein erheblicher Teil der mobilen Besucher ab. Bei einer Seite mit 2.000 Besuchern im Monat und drei Prozent Anfragequote sind das schnell mehrere verlorene Anfragen pro Monat, nur wegen Wartezeit.
Fünf Maßnahmen bringen erfahrungsgemäß am meisten. Serverseitiges Caching, damit nicht jede Anfrage die Datenbank bemüht. Bilder im richtigen Format und in der richtigen Größe. Weniger Skripte von Drittanbietern, jedes Tracking-Werkzeug kostet. Moderne Protokolle wie HTTP/3. Und ein Serverstandort in der Nähe deiner Besucher.
Was dagegen selten hilft: ein weiteres Optimierungs-Plugin über eine ohnehin überladene Installation zu legen. Erst aufräumen, dann beschleunigen.
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