Ein VPS (Virtual Private Server) ist ein virtueller Server, der dir auf einem physischen Server fest reservierte Ressourcen wie CPU-Kerne, Arbeitsspeicher und Speicherplatz zuweist.
Technisch teilen sich mehrere virtuelle Maschinen einen physischen Server, getrennt durch eine Virtualisierungssoftware. Anders als bei Shared Hosting beeinflussen andere Kunden auf demselben physischen Server deine Leistung nicht, weil dir ein fester Anteil an Ressourcen exklusiv zugewiesen ist. Du erhältst in der Regel Root-Zugriff und kannst Software frei installieren und konfigurieren, was mehr Kontrolle, aber auch mehr Eigenverantwortung für Wartung und Sicherheit bedeutet.
Beispiel: Ein Onlineshop mit 2.000 Bestellungen im Monat bucht einen VPS mit 4 CPU-Kernen, 8 GB Arbeitsspeicher und 160 GB SSD-Speicher für rund 25 Euro monatlich. Die Ladezeit bleibt auch bei gleichzeitig 200 aktiven Besuchern unter 1 Sekunde, weil die Ressourcen fest reserviert sind und nicht von anderen Kunden mitgenutzt werden.
Wähle einen VPS, wenn dir Shared Hosting zu wenig Leistung bietet, ein dedizierter Server aber noch nicht nötig ist. Fehlt dir Erfahrung in der Serveradministration, lohnt sich ein Managed-VPS, bei dem der Anbieter Wartung und Updates übernimmt.
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